Für Romano Guardini (1885-1968) ist der Mensch nicht einfach „fertig“, er ist vielmehr in einem Werden „auf hin“ zu denken: auf eine Voll-Endung, wie sie das Neue Testament entwirft. Voll-Endung ist nicht einzig das Werk einer göttlich gewirkten Erlösung, vielmehr fordert gerade diese Erlösung ein Mitwirken des Menschen an seiner eigenen Vollgestalt, wie sie größer nicht gedacht werden kann – bis zur Anähnlichung an Christus. So entwirft Guardini ein selten derart stark gezeichnetes Zusammenspiel von Verantwortung und Freiheit des Menschen, das christlich initiiert, gewollt und ausdrücklich gefordert ist.
Wir laden Sie herzlich ein, Romano Guardinis Lehre vom Menschen nachzugehen und in seine Auseinandersetzungen mit großen Vordenkern der abendländischen Tradition zu entdecken, wie sein Denken auch bei der Lösung unserer Gegenwartsprobleme hilfreich sein kann.
Datum: 22. Januar 2026, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr
Ort: Online via Zoom (Link folgt nach Anmeldung)
Anmeldung: nazryqhat@pgf-ubpufpuhyr.qr
Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dr. phil., Dr. h.c., ist emeritierte Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Dresden und des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien, Herausgeberin der Reihe „Guardini-Studien“, Trägerin zahlreicher Preise und Auszeichnungen, u.a. des Josef-Pieper-Preises.
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